In Mainz wurden in den letzten Monaten von den Mainzer Stadtwerken an öffentlichen Plätzen und stark frequentierten Ecken öffentliche WLAN-Hotspots installiert. Die Initiative zum Aufbau eines WLAN-Netzes ging von Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) aus mit einem Schwerpunkt darauf, dass der drahtlose Internetzugang eine hohe Bandbreite hat und kostenlos genutzt werden kann. Der neue WLAN-Service M Hotspot wurde am Mittwochvormittag auf dem Marktplatz von Ebling gemeinsam mit den Stadtwerke-Vorständen Daniel Gahr, Detlev Höhne und Tobias Brosze der Öffentlichkeit vorgestellt.

Auf dem Marktplatz, Fischtorstraße, am Liebfrauen- und Schillerplatz, am Höfchen, in der Ludwigsstraße, Alicenstraße, der Kreuzung Stadthausstraße/Emmeransstraße und auf dem Bahnhofsplatz steht das freie WLAN zur Nutzung bereit. Nach dem bisherigen Rahmenplan sollten zum Ende des ersten Quartals 2017 rund 45 Hotspots in der Innenstadt von Mainz installiert werden und dieses Ziel werde dem Stadtwerke-Vorsitzenden auch erreicht.

Die bestehenden 40 WLAN-Hotspots sollen bis Ende März um weitere elf Zugangspunkte erweitert werden. Die Zugänge werden am Neubrunnenplatz, auf dem Rathausplatz, an der Rheingoldhalle, der Stadthausstraße und in der Schusterstraße/Quintinstraße verfügbar sein. Jeder der 51 Hotspots kann bis zu 200 Nutzer gleichzeitig bedienen, bei einer Bandbreite von bis zu 300 Megabit pro Sekunde im Downstream und je nach Bedarf seien bis zu 1000 Megabit realisierbar.

Zur Nutzung von M Hotspot ist eine vorherige Registrierung erforderlich. Nach einer Bestätigung per SMS erfolgt dann die automatische Einwahl in das Internet. Die Verbindung wird nach 30 Minuten aus Sicherheitsgründen getrennt, doch danach könne man sich mit seinen Zugangsdaten jederzeit erneut einloggen.

Die bisherigen Aufbaukosten in das WLAN-Netz belaufen sich auf 200.000 Euro und dazu müssten 20.000 Euro an jährlichen Kosten getragen werden.

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