Das jahrelange Rätseln der Berliner Einwohner, wer für die handwerklichen Arbeiten am Haus Wien am Kurfürstendamm verantwortlich ist, hat nun ein Ende. Apple lüftete das gut bewahrte Geheimnis.

Viele Jahre lang baute der Hersteller von iPhones Apple an einem Apple Store am denkmalgeschützten Haus Wien am Kurfürstendamm in Berlin. Hier wurde seine nunmehr elfte Filiale innerhalb Deutschlands und somit die erste in der Hauptstadt überhaupt eröffnet.

Jahrelang rätselten die Berliner, wer da am denkmalgeschützten Haus Wien am Ku´damm werkelt. Jetzt hat Apple das Geheimnis gelüftet: Der iPhone-Hersteller eröffnet seine elfte Filiale in Deutschland und die erste in der Hauptstadt. Heute kam es zur Enthüllung der Baustelle. Es kam ein beleuchtetes Logo des Herstellers Apple inklusive eines Schriftzugs zum Vorschein.

Das denkmalgeschützte Haus Wien wurde in der Zeit von 1912 bis 1913 im Stil des Wilhelminischen Klassizismus als eines der damals ersten Lichtspielhäuser erbaut. Vor 13 Jahren wurde die Filmbühne Wien geschlossen.

Hinweis für einen Wiederaufschwung

Der aus Kalifornien stammende Konzern besitzt auf der gesamten Welt knapp 400 Apple Stores, worunter sich zehn in Deutschland befinden. Apple konnte im Jahre 2012 einen Geschäftsumsatz von 18,8 Milliarden Dollar, was einem Umsatz von 14,4 Milliarden Euro entspricht, erreichen. Branchenbeobachter sehen in dem Engagement seitens Apple am Ku’damm einen Hinweis für den erfolgten Wiederaufschwung von West-Berlin, welches seit der Maueröffnung oftmals ein Schattendasein im Gegensatz zu den Entwicklungsprojekten seines Ost-Teils fristete. Unweit des neuen Standorts des Apple Stores am Ku’damm kam es im Januar dieses Jahres zu einer Neueröffnung des Luxushotels Waldorf Astoria.

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