Facebook checken am Handy, unterwegs ein paar Überweisungen online am Laptop tätigen oder eine Email für das morgige Abendessen verschicken – die Nutzung des mobilen Internets gehört mittlerweile für viele zu den normalen Aktivitäten eines Tages. Kein Wunder, denn es ist einfach praktisch, sein Smartphone aus der Tasche zu holen und mal eben die neusten Nachrichten des Tages sehen zu können. Doch die tolle Welt des mobilen Internets bringt auch die eine oder andere Tücke mit, denn wer nicht aufpasst, dem drohen unangenehme Überraschungen.

Besonders aufpassen sollte man dann, wenn neben dem gewöhnlichen 3G auch ein öffentliches Wlan-Netz genutzt wird. Die mittlerweile 15.000 drahtlosen Hotspots in Deutschland bieten auf der einen Seite die Möglichkeit unverbindlich und meist kostenlos das Internet zu nutzen, auf der anderen Seite meistens aber auch keine guten Sicherheitsstandards. Wer am Bahnhof oder am Flughafen also ein solches öffentliches Netzwerk nutzt, sollte darauf achten, dass das Netzwerk ausreichend verschlüsselt ist. Denn ist es dies nicht, dann ist es für andere Nutzer oft eine Leichtigkeit den Datenverkehr abzufangen.

Ebenfalls zu vermeiden sind sogenannte „Fake-Netze“. Diese Wlan-Netze basieren auf drahtlosen Netzwerken, welche von Kriminellen installiert werden, um bewusst Daten von anderen Nutzern abzufangen. Die Anzahl solcher Netze ist in den letzten Monaten enorm gestiegen. Daher sollte vor der Nutzung eines Netzwerkes zwingend geprüft werden, ob es sich bei dem verwendeten Netz auch wirklich um das offizielle handelt.

Grundsätzlich sollte man jedoch möglichst auf die Eingabe von sensiblen Daten, wie Adresse, Kontoverbindungen oder Kreditkartendaten verzichten, wenn man sich gerade in einem mobilen Wlan-Netzwerk befindet, denn ganz sicher, kann man sich auch in den offiziellen Netzwerken nicht sein.

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