Voice Over IP, oder auch Internet-Protokoll-Telefonie mag vielen als Begriff nicht besonders geläufig sein. Und das obwohl viele es wahrscheinlich schon häufig genutzt haben, denn bekannte Dienste wie Skype basieren auf dem Modell der IP-Telefonie.

Obwohl die Technologie bereits vor einigen Jahren von vielen Experten auf ein Abstellgleis geschoben wurde, ist es mittels der Integration in Social-Media und Apps gelungen, das Telefonieren übers Internet wieder interessant zu gestalten. Besonders die Möglichkeit, solche Dienste über das Smartphone nutzen zu können, bietet eine hohe Einsparungsquelle für Mobilfunkkunden. Denn wer ein Programm wie Skype auf seinem Handy hat, brauch für die Auslandsgespräche keine teuren Tarife mehr zu bezahlen

Kein Wunder also, dass die großen Netzbetreiber in den letzten Jahren immer wieder versucht haben, die Umsatzeinbrüche zu verhindern, in dem sie dem Ganzen einen Riegel vorschoben. Scheinbar ohne großen Erfolg – laut einer Studie von Arthur D. Little ist das mobile VoIP stärker am wachsen als je zuvor. Bereits 2016 könnte es rund 20 Prozent der Umsätze ausmachen, die bei den Netzbetreibern über Telefonate generiert werden.

Das Angebot der Dienste bzw. Applications für das Nutzen des mobilen VoIP nehmen stetig zu und auch große Anbieter wie Microsoft, stellen mittlerweile ihre eigenen VoIP-Treiber zur Verfügung.

Besonders attraktiv sind diese Angebot für Kunden, die über eine Internetflatrate mit ihrem Mobiltelefon verfügen. Denn dann können Programme wie Skype genutzt werden, ohne, dass irgendwelche zusätzlichen Kosten für die Verbindung ins Internet entstehen.

VoIP wird trotz aller entgegen gesetzten Bemühungen der Netzbetreiber in den nächsten Jahren vermehrt eine wichtige Rolle im Alltag spielen und schon jetzt gibt es einige neue Provider, wie Fring, Tru oder Mig33, die sich ausschließlich auf das mobile VoIP spezialisiert haben, um das mobile VoIP weiter voranzutreiben.

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